Richtig Skifahren

So klappt’s

Körperhaltung und Technik sind das A und O beim Skifahren. Wir verraten Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie lernen, Ihre Skikünste zu verbessern.

Die richtige Körperhaltung

Die richtige Körperhaltung ist beim Skifahren entscheidend. Mit einer guten Körperhaltung haben Sie mehr Bewegungsfreiheit und sind flexibler. Es gibt aber kein Grundgesetz, wie die perfekte Körperhaltung aussieht. Sie müssen Ihre Haltung immer an den Schnee, den Untergrund und die Technik anpassen.

Was Sie bei Ihrer Haltung beachten sollten:

  • Die Ski hüftbreit und parallel zueinander führen
  • Sprunggelenke, Knie und Hüfte gleichmäßig beugen
  • Das Gewicht wird auf den Talski verlagert
  • Die Hüfte und die Knie werden in Richtung Berg gedrückt
  • Der Oberkörper befindet sich in einer leichten seitlichen Neigung zum Tal
  • Die Arme sind ebenfalls gebeugt und werden locker neben dem Körper geführt
  • Körperspannung trägt dazu bei, schnell auf Situationen reagieren zu können

Die richtige Technik

Beherrschen Sie eine ausgeglichene Körperhaltung, können Sie Ihren Fahrstil in jeder Situation an das Terrain und die herrschenden Umweltbedingungen anpassen. Sie sollten jedoch nicht nur auf den eigenen Körper und die Technik beim Skifahren achten, sondern andere Skifahrer müssen ebenso berücksichtigt werden – Sicherheit geht immer vor!

Welche Technik Sie am besten auf den Pisten anwenden, erklären wir hier:

Kurzschwünge

Auf Ziehwegen und schmalen Pisten mit wenig Platz ist die Kurzschwung-Technik gefragt. Bei dieser eleganten Technik ist es wichtig, dass der Oberkörper ruhig und stabil gehalten wird. Der Rumpf bleibt in Talrichtung gedreht, während die Beine hin und her pendeln. Eine gute Einstiegsübung ist der sogenannte Hockeystopp, ähnlich dem Abbremsen beim Eislaufen.

Carven

Ihr liebt die Geschwindigkeit beim Skifahren? Dann ist Carven die richtige Technik. Beim Carven ist die Geschwindigkeit höher, das heißt, dass man auf eine stabile Körperhaltung achten muss. Der Oberkörper wird eher hangabwärts gebeugt, den Rest machen die Beine.

Tiefschnee

Tiefschnee ist wesentlich weicher als der Untergrund einer normalen Piste. Beim Fahren auf Tiefschnee müssen sich Ihre Knie beugen und strecken. Sie merken, wie die Ski ab- und auftauchen. Wichtig ist, beim Fahren im Tiefschnee aufmerksam zu sein. Denn unter der Schneemenge verbergen sich oft viel Unebenheiten.

Steilhänge

Steilhänge sind für viele Skifahrer eine Herausforderung. Sie können Steilhänge fast problemlos überwältigen, indem Sie die Kanten der Ski kurz und kräftig in den Schnee drücken. Bei jedem Schwung sollten Sie sich leicht strecken. Dadurch hebt sich das Skiende und Sie können sich wesentlich schneller über die Falllinie drehen.

Welchen Ski für welche Technik?

Für jede Technik gibt es unterschiedliche Ski. Sie können die Techniken auch mit normalen Skiern durchführen, mit speziellen Skiern macht es einfach noch mehr Spaß.

Kurzschwung und Carving

Für Pistenfahrer, die am liebsten Kurzschwünge fahren, empfiehlt es sich, einen Ski mit breiter und weicher Schaufel zu kaufen. Eine Slalom-Taillierung macht den Ski wendiger in den Kurven. Optimal zum Carven. Mit der richtigen Technik macht Carven nicht nur ungemein Spaß, sondern Sie sind auch sicher unterwegs

Freeride

Das Tiefschnee-Fahren ist eine eigene Kunst und ist vor allem bei Freeridern beliebt. Während der Carvingski für die Piste meist relativ stark tailliert ist und einen eher kleinen Kurvenradius aufweist, sind Freerideski meistens schwächer tailliert. Das liegt daran, dass die Taillierung im weichen Tiefschnee nicht viel hilft und im unregelmäßigen Schnee abseits der Pisten zum Verschneiden der Ski beiträgt. Freerideski werden normalerweise länger gefahren als Skier für die Piste. Im weichen Pulverschnee ist der Auftrieb entscheidend.

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