Test & Vergleich

Skihelme 2026/27 im Vergleich

6 Modelle im Vergleich – mit Empfehlung und Preis-Tipp.
Skihelme im Vergleich

Skihelme sind auf der Piste längst Standard – und seit der Saison 2026/27 dreht sich fast alles um MIPS (Schutz gegen Rotationskräfte bei schrägem Aufprall) und um die Norm EN 1077. Dieser Vergleich stützt sich auf den ADAC-Skihelmtest, die Prüfung der Stiftung Warentest sowie aggregierte Fachtests (Bergzeit, GQ) – keine erfundenen Eigentests.

Helmgröße berechnen

Maßband 1–2 cm über den Augenbrauen rund um den Kopf führen.

Helmgröße
M
Größenbereich
56–58 cm

Größen variieren je Marke leicht. Der Helm muss fest, aber druckfrei sitzen und darf bei offenem Kinnriemen nicht verrutschen. Liegst du zwischen zwei Größen, hilft das Verstellrad.

Unsere Empfehlung Affiliate

Testsieger
★★★★☆ 4,5 / 5

Vergleichstabelle Affiliate

Modell Bewertung Schutz & Gewicht Preis
Scott Track Plus MIPS
Testsieger
★★★★☆
4,5
MIPS, 760 g, ADAC-Note 2,4
Casco SP-6 Airwolf
Premium
★★★★☆
4,5
Sehr gute Stoßdämpfung
Uvex p1us 2.0 ★★★★☆
4,3
Gute Stoßdämpfung
Alpina Alto Q-Lite Visier ★★★★☆
4,4
Visierhelm, 670 g, 100% UV
Smith Method Pro MIPS
Einsteiger
★★★★☆
4,2
MIPS, 400 g (leicht)
POC Obex MIPS
Premium
★★★★☆
4,3
MIPS, Recco, NFC-Chip

Die Modelle im Detail

Scott Track Plus MIPS
★★★★☆ 4,5 / 5
Testsieger

Klarer Testsieger im ADAC-Skihelmtest (Gesamtnote 2,4). Der Track Plus ist ein komfortabler Allrounder mit dem zweitbesten Ergebnis beim Unfallschutz und sehr guten Klimaeigenschaften. Die Plus-Version ergänzt das Standardmodell um MIPS.

Pro
  • ADAC-Testsieger 2025
  • Sehr guter Unfall- und Kälteschutz
  • Komfortabler Allrounder mit guter Passform
  • MIPS-Rotationsschutz serienmäßig
Contra
  • Mit 760 g relativ schwer
  • Höhere Preisklasse
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Casco SP-6 Airwolf
★★★★☆ 4,5 / 5
Premium

Bei der Stiftung Warentest einer der stärksten Helme im Unfallschutz: sehr gute Stoßdämpfung und sehr gute Durchstichfestigkeit, auch Riemen und Schloss überzeugten. Eine konsequente Wahl, wenn maximale Schutzwirkung im Vordergrund steht.

Pro
  • Sehr gute Stoßdämpfung (Stiftung Warentest)
  • Sehr gute Durchstichfestigkeit
  • Überzeugende Riemen und Verschluss
Contra
  • Höherer Preis
  • Markentypisch eigene Passform – anprobieren
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Uvex p1us 2.0
★★★★☆ 4,3 / 5

Im Stiftung-Warentest-Feld gleichauf mit dem Casco an der Spitze des Unfallschutzes: gute Stoßdämpfung und sehr gute Durchstichfestigkeit. Uvex bietet ein bewährtes IAS-Anpassungssystem und solide Verarbeitung zu fairem Preis.

Pro
  • Sehr gute Durchstichfestigkeit
  • Gute Stoßdämpfung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Individuell anpassbares Verstellsystem
Contra
  • Optik eher klassisch-schlicht
  • Belüftung im oberen Mittelfeld
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Alpina Alto Q-Lite Visier
★★★★☆ 4,4 / 5

Von GQ als Editor's Pick und in Fachtests mit 5 Sternen ausgezeichnet. Der Visierhelm überzeugt mit kontrastverstärkendem Visier (100% UV-Schutz), Hi-EPS-Innenschale und ausgereifter TRM-Visiermechanik – auch mit Handschuhen leicht bedienbar und ideal für Brillenträger.

Pro
  • Top für Brillenträger (2-in-1)
  • Kontrastverstärkendes Visier mit 100% UV-Schutz
  • Hochwertige Innenausstattung und Verarbeitung
  • GQ Editor's Pick
Contra
  • Mit ca. 670 g kein Leichtgewicht
  • Visierhelme generell teurer (UVP rund 170 €)
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Smith Method Pro MIPS
★★★★☆ 4,2 / 5
Einsteiger

Bergzeit-Favorit für Freerider: ultraleichter In-Mold-Helm mit nur 400 g, Magnetverschluss und großzügiger AirEvac-Belüftung. Wer Wert auf geringes Gewicht bei gutem Schutz legt, ist hier richtig – Abstriche gibt es bei der Robustheit.

Pro
  • Sehr leicht (400 g)
  • MIPS-Rotationsschutz
  • Großzügige Belüftung, praktischer Magnetverschluss
Contra
  • Weniger robust als Hartschalen-Helme
  • Passform fällt eher groß aus
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POC Obex MIPS
★★★★☆ 4,3 / 5
Premium

Robuster Hartschalen-Helm mit maximaler Sicherheitsausstattung: MIPS, Recco-Reflektor und NFC-Medical-Chip für den Notfall. Hoher Komfort und durchdachtes Design machen ihn zur Premium-Wahl für Freeride, Alpin und Skihochtour.

Pro
  • Maximale Sicherheitsausstattung (MIPS, Recco, NFC)
  • Robuste Hartschalen-Konstruktion
  • Hoher Tragekomfort
Contra
  • Hochpreisig
  • Mit 500 g im mittleren Gewichtsbereich
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Preise sind Orientierungswerte (Marktpreis) – der aktuelle Preis steht über die Buttons bzw. im Live-Preisvergleich unten. * Affiliate-Links.

Live-Preise & weitere Angebote

Live-Preisvergleich via billiger.de – tagesaktuelle Preise und Shops.

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Worauf beim Kauf achten?

Sicherheitsnorm: Achte zwingend auf CE EN 1077 (Klasse A = mehr Abdeckung, Klasse B = leichter/mehr Belüftung) oder ASTM F2040.
MIPS: Die gelbe Gleitschicht reduziert Rotationskräfte bei schrägen Stürzen – im Ernstfall ein echter Vorteil, kostet aber meist 20–40 € Aufpreis.
Passform: Der wichtigste Faktor. Der Helm muss ohne Kinnriemen wackelfrei sitzen, ohne zu drücken. Marken haben unterschiedliche Kopfformen (Head fällt z. B. schmal/speziell aus). Im Zweifel anprobieren.
Verstellsystem: Drehrad (BOA/Dial) lässt sich auch mit Handschuhen bedienen – komfortabler als reine Ratschen.
Visier vs. Brille: Visierhelme sind ideal für Brillenträger und schnell bedienbar; klassische Helme plus Skibrille sind flexibler und oft günstiger.
Gewicht: 400–500 g sind leicht (Touren/Freeride), 560 g+ üblich bei Alpin-/Visierhelmen.
Belüftung & Komfort: Regulierbare Lüftung, herausnehmbares Innenfutter (waschbar) und Recco-Reflektor sind sinnvolle Extras.

Häufige Fragen

Welches Modell empfehlen wir bei Skihelme 2026/27?
Unser Testsieger ist Scott Track Plus MIPS (4,5 / 5) – beste Gesamtwertung in unserem Vergleich.
Worauf sollte ich beim Kauf achten?
Achte vor allem auf Schutz & Gewicht, Verarbeitung und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Details in unserer Kaufberatung oben.
Brauche ich unbedingt einen Helm mit MIPS?
Pflicht ist MIPS nicht, aber empfehlenswert: Die gelbe Gleitschicht reduziert Rotationskräfte bei schrägem Aufprall, die bei realen Stürzen häufig sind. Der Aufpreis von meist 20–40 € ist für das Plus an Schutz vertretbar. Wichtiger als MIPS bleibt aber, dass der Helm einwandfrei passt.
Auf welche Norm muss ich achten?
In Europa sollte der Helm die Norm CE EN 1077 erfüllen (alternativ ASTM F2040). Klasse A bietet mehr Abdeckung und Schutz, Klasse B ist leichter und besser belüftet. Diese Normen garantieren geprüfte Schlagfestigkeit und Durchdringungswiderstand.
Visierhelm oder klassischer Helm mit Skibrille?
Visierhelme sind ideal für Brillenträger und schnell hoch- und runterklappbar, oft mit kontrastverstärktem Glas. Klassische Helme plus Skibrille sind flexibler (Brille je nach Wetter wechselbar) und meist günstiger. Beides ist sicher – es ist eine Komfortfrage.
Wie finde ich die richtige Größe?
Kopfumfang knapp über den Ohren und Augenbrauen messen und mit der Herstellertabelle abgleichen. Der Helm muss wackelfrei sitzen, auch ohne geschlossenen Kinnriemen, darf aber nirgends drücken. Marken haben unterschiedliche Kopfformen – im Zweifel anprobieren oder auf einfaches Rückgaberecht achten.
Wie lange hält ein Skihelm und wann muss er ersetzt werden?
Nach jedem harten Sturz mit Kopfaufprall sollte der Helm ersetzt werden, auch ohne sichtbare Schäden – die EPS-Innenschale verformt sich einmalig. Ohne Sturz empfehlen Hersteller einen Austausch nach etwa 5 Jahren, da Material und Polster mit der Zeit altern.